Achtsamkeit und Balance

Zuhause bleiben: Meine Ressourcen-Liste

Zitat von Johann Wolfgang von Goethe auf www.achtsam-engagiert.de "Es gehört viel Mut dazu, in der Welt nicht missmutig zu werden."

Es gibt derzeit wahrlich genug Anlass missmutig zu werden – selbst wenn ich nur Punkte in Bezug auf das Corona-Virus aufzählen würde, wäre dies eine lange frustrierende Liste. Ich möchte damit gar nicht erst anfangen, sondern vielmehr dazu anregen, sich mit den positiven Seiten der aktuellen Situation zu beschäftigen. Denn es gibt so viele gute und sinnvolle Dinge, die wir tun können, während wir Zuhause bleiben. Deshalb verrate ich dir hier, welche 25 Aktivitäten auf meiner #stayathome Liste stehen. Damit wird dir garantiert nicht langweilig.

Als ich mich vor rund vier Wochen in den Urlaub verabschiedet habe, schwappte die Corona-Welle gerade auf Europa zu. Das Ausmaß der Situation zeichnete sich zwar ab, nicht jedoch das Tempo der weltweiten Einschränkungen. Für mich bedeutete das, dass ich bereits wenige Tage nach der Ankunft in Costa Rica die Info erhielt, demnächst zwangsweise ausreisen zu müssen, um überhaupt noch zurück nach Deutschland zu kommen.

Nun sitze ich anstatt an der karibischen Küste im Home Office und habe mir die Zeit irgendwie anders vorgestellt – wie so viele.

Zeit für offene To Do’s und schöne Aktivitäten

Das Gute ist, ich bin vollkommen wohlbehalten und gesund wiedergekommen. Und dadurch, dass bereits auf meiner Reise zahlreiche Programmpunkte ausgefallen sind, habe ich viel Zeit gehabt, um mich damit auseinanderzusetzen, wie es für mich nach meinem Urlaub weitergeht.

In mein Reisetagebuch habe ich eine kleine Liste an Dingen erstellt, die ich nun endlich mal anpacken will. Dadurch, dass „echte“ Verabredungen, Veranstaltungen, Sportkurse sowie für mich aktuell auch der Arbeitsweg entfallen, habe ich mehr Zeit gewonnen. Zeit, die ich sinnvoll Zuhause nutzen möchte.

Meine 25 Inspirationen für eine gute Zeit Zuhause

Ich empfehle dir, ebenfalls eine solche Liste anzufertigen und eigene Inspirationen für die Zeit Zuhause zu sammeln. Dadurch fühlst du dich zum einen in dieser Situation nicht so ohnmächtig und reflektierst zum anderen, was alles dennoch möglich ist und was du längst schonmal erledigen oder anfangen wolltest. Vielleicht inspiriert dich ja auch der ein oder andere Punkt aus meiner Aufzählung. Über einige Links erhältst du außerdem wertvolle Tipps und Angebote.

Meine ganz persönliche Aktivitätenliste

  1. Weiter an meinem Malen-nach-Zahlen-Bild arbeiten (und zwar dieses* „Buddha“)
  2. Wieder mit Leinwand-Acryl-Malerei beginnen (für gute Einsteigertipps schau mal in das Buch* „Wecke deine Kreativität“)
  3. Mir mal wieder richtig Zeit zum Meditieren nehmen, z. B. mit der App buddhify oder der App Insight Timer.
  4. Lieben Menschen einen Brief oder eine Postkarte schreiben: In Zeiten von Social Distancing kann das deinen Mitmenschen eine unverhoffte Freude bereiten.
  5. Wieder zum Blutspenden gehen: Damit tut man etwas Gutes, was auch gleich die eigene Stimmung hebt.
  6. Mal wieder versuchen Spanisch-Vokabeln zu lernen – im Urlaub habe ich festgestellt, wie dürftig es mittlerweile um meinen Basic-Wortschatz geht.
  7. Mich anderweitig weiterbilden, z. B. durch TED-Talks und Podcasts
  8. Endlich wieder richtig Zeit zum Lesen nehmen, z. B. mit Zeitschriften. Der Verlag Gruner + Jahr bietet aktuell seine Zeitschriften zum kostenlosen digitalen Download an. Schau mal hier: digitale Magazine umsonst.  Und natürlich habe ich auch eine prall gefüllte Leseliste, auf der u.a. folgende Bücher stehen:„Rising Strong“* von Brené Brown, „Everything is figureoutable“* von Marie Forleo und der Roman „The Signature of All things”* von Elizabeth Gilbert).
  9. Meine iPod-Playlist aktualisieren – ja ich habe tatsächlich noch einen iPod und nutze ihn nach wie vor zum joggen und im Fitnessstudio.
  10.  Skype- und Telefondates mit Freunden und Familie ausmachen
  11. Die gewonnene Zeit nutzen, um mich um meine Finanzen zu kümmern und einen Sparplan auszutüfteln (z. B. mit Hilfe des tollen Blogs von Madame Moneypenny und dem Buch* „Souverän investieren für Einsteiger“ von Gerd Kommer
  12. Ordnung schaffen und meinen Kleiderschrank sowie meine Deko-Kiste ausmisten
  13. Der Frühling ruft: Meinen Balkonboden schrubben und vom Dreck des Winters befreien
  14. Fenster putzen für mehr Durchblick
  15. Endlich längst überfällige Fotobücher fertigstellen sowie das aktuelle Buch von meinem Costa Rica-Urlaub anlegen
  16. Mein Bullet-Journal um weitere Kalenderseiten und Reflektionsübungen (z. B. die Rosen– oder Segelboot-Methode) erweitern
  17. Die zahlreichen Online-Angebote von Yoga-Studios ausprobieren (z. B. über den Urban Sports Club). So unterstütz man auch Anbieter vor Ort, die derzeit ihre Räumlichkeiten / Lokalitäten nicht öffnen können.
  18. Neue Rezepte ausprobieren, z. B. von meiner guten Freundin @JennysKochwelt
  19. Handyfotos auf meinen PC übertragen, in passende Ordner einsortieren bzw. löschen.
  20. Einem digitalen Konzert lauschen, z. B. bei Elphi@Home
  21. Mal wieder puzzeln – mit einem 1000 Teile Puzzle ist man erstmal eine Weile beschäftigt
  22. Meine Medikamentenkiste durchgehen und schauen, ob ich von wesentlichen Notfallmedikamenten (Erkältung, Magen-Darm, Schmerzen, Wunden) die wichtigsten Medikamente auf Vorrat habe und diese noch nicht abgelaufen sind.
  23. Die Steuererklärung machen
  24. Mich aus nervigen Newslettern abmelden
  25. Einen virtuellen Museumsbesuch machen

Bestimmt hast du den ein oder anderen Punkt auch schon bereits auf deiner Liste stehen, oder?

Und meine Not To Do’s

Darüber hinaus habe ich mir vorgenommen, maximal eine halbe Stunde am Tag aktuelle Corona-Meldungen und Berichte zu verfolgen. Es prasseln täglich so viele Infos auf uns ein, dass es uns in eine permanente Alarmbereitschaft versetzt, wenn wir das Handy nicht mal gezielt beiseitelegen.

Und zum Abschluss noch ein offenes Wort: Eigentlich enthielt diese Liste auch den Punkt „Neue Blog-Artikel schreiben“. Jetzt nicht mehr. Das liegt schlichtweg daran, dass ich nun im Home Office arbeite und mich schwer damit tue, dass mein privater Rückzugsort nun zu meinem Büro geworden ist. Wenn ich nach der Arbeit am selben Platz sitzen bleibe und den einen Laptop gegen den anderen tausche, fühlt sich das halt irgendwie nicht nach Freizeitbeschäftigung an. Somit fehlt mir gerade ein wenig die Lust am Schreiben. Siehe es mir bitte nach, falls meine Blog-Artikel erstmal nicht weiter wöchentlich erscheinen sollten.

Ich wünsche dir alles Gute und natürlich vor allem Gesundheit!

Hinweis:
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🙂
Weitere Informationen findest du auch in meinem Datenschutz-Artikel.

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